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Baby Autositze sind Pflicht geworden seit etwa Anfang der neunziger Jahre. Zum Glück ist das so. Zuvor gab es keine Regelung, die Autofahrer verpflichtete, das Wichtigste zu schützen, das uns das Leben bieten kann: unsere Kinder. Es war im Jahre 1993, als eine Prüfnorm für Kindersitze, die berühmt gewordene Norm ECE R 44-01, obligatorisch für den Verkauf geworden war. Kindersitze ohne diese Prüfnorm durften ab sofort nicht mehr im Handel verkauft werden.
Mittlerweile hat sich auf dem Sektor der Baby Autositze viel getan. Die Sitze der ersten Prüfnorm-Generation wurden vom ADAC genauestens in verschiedenen Testreihen durchgetestet und man fand immer noch erhebliche Mängel, weshalb die Hersteller ihre Sitze zahlreichen Optimierungen unterworfen haben.
Mittlerweile gibt es bereits die Prüfnorm ECE R 44-04. Diese Norm wurde 2006 herausgegeben. Dem ADAC zufolge bringt diese neueste Norm allerdings nur wenige Änderungen im Vergleich zur vorhergehenden Norm mit sich. Hersteller müssen die Qualität ihrer Baby Autositze ständig in Testverfahren anhand von Stichproben testen. Die neue Prüfnorm erlegt den Herstellern lediglich eine höhere Testfrequenz auf, an der Beschaffenheit der Sitze hat sich dadurch nichts geändert.
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Heute bekommen Eltern im Handel Baby Autositze mit der Prüfnorm ECE R 44-03 und ECE R 44-04. Auf diese Prüfziffern ist beim Kauf besonders zu achten. Baby Autositze sind für Kleinkinder der Gruppe I geeignet. Unter diese Gruppe fallen Kinder ab 9 Kg bis maximal 18 Kg Körpergewicht.
Das Charakteristische an Autositzen für Babies ist, dass die Kleinen hierbei durch stabile Hosenträgergurte gesichert sind, die sie bei einem Unfall sicher im Sitz halten und dafür sorgen, dass das Kind nicht aus dem Sitz herausgeschleudert wird, wie es bei älteren Modellen oftmals der Fall war. Eine ergonomische Formung gehört dabei heute schon zum Standard.
Wer für sein Kind den sichersten und optimalsten Schutz möchte – und welche Eltern wollen das für ihr Kind nicht – kann sich zuvor beim ADAC über die Testergebnisse informieren. Hier wurden nämlich wieder alle Kindersitze auf ihre Crash-Tauglichkeit getestet, nur mit dem Unterschied, dass die Ingenieure nicht nur von den selteneren Frontalaufprallen ausgingen, sondern auch von den wesentlich häufigeren Seitenaufprallen. Und hier brauchen unsere Kinder den dringendsten Schutz.
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